Alfa Romeo 159 (939)

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Der Alfa 159 ist ein Mittelklasse-Pkw des italienischen Autoherstellers Alfa Romeo, der von September 2005 bis Oktober 2011 gebaut wurde. Mit diesem Modell zielte die Fiat-Tochter gegen die sogenannten Premiumlimousinen der Mittelklasse anderer Hersteller wie vor allem den 3er von BMW und den A4 von Audi.
Das Design des Wagens stammt von Giugiaro und war zusammen mit dem Centro Stile Alfa Romeo entwickelt worden. Hergestellt wurde das Modell in Pomigliano d’Arco, einer Stadt in der Provinz Neapel. Den 159 präsentierte Alfa zusammen mit dem Brera in Deutschland erstmals auf der 15. Auto Mobil International in Leipzig am 2. April 2005.
Die Bezeichnung 159 ist die Wiederbelebung einer Modellbezeichnung aus dem Jahre 1951, als Juan Manuel Fangio am Steuer eines Alfa Romeo Typ 159 in jenem Jahr die Formel-1-Weltmeisterschaft gewann.
Vorgänger des Alfa 159 ist der Alfa Romeo 156. War der Alfa Romeo 156 als Limousine ausschließlich mit Frontantrieb zu haben, gab es den Alfa Romeo 159 auch mit Allradantrieb (Alfa Romeo-Bezeichnung: Q4), jedoch nur bei den Topmotorisierungen (3.2 V6 24V und 2.4 JTDm). Der große Sechszylinder-Benziner stammte von der australischen GM-Tochter Holden, der von Alfa Romeo überarbeitet worden war. Der 1.8-l-MPI-Motor stammte von Opel und damit ebenfalls aus dem Hause GM.
Auf dem Genfer Auto-Salon zeigte Alfa Romeo im März 2006 die Sportwagon genannte Kombiversion des 159. Dieser war technisch mit der Limousine identisch. Auch der Crosswagon Q4 mit Allradantrieb erhielt einen Nachfolger.
Im Oktober 2006 wurde der Alfa Romeo 159 Sportwagon durch die Zeitung Auto Bild in der Kategorie Limousinen und Kombis als Das schönste Auto der Welt 2006 ausgezeichnet.
In Italien wird der Alfa 159 als Polizeifahrzeug in hellblauer Lackierung mit weißen Seitenstreifen, aus denen an den vorderen Kotflügeln ein Panther entspringt, eingesetzt. Auch die italienischen Carabinieri nutzen den Alfa 159 als Einsatzfahrzeug, dort schwarz lackiert mit roten Seitenstreifen.
