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Alfa Romeo Zagato

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Der Alfa Romeo Junior Zagato, ein zweitüriges, sportliches Fließheck Sportcoupé, wurde von 1969 bis 1975 produziert. Der Entwurf des Fahrzeug stammte von Ercole Spada, dem Entwicklungsleiter der Karosseriefirma Zagato. Hergestellt wurde die Karosserie bei Zagato, dort erfolgte auch die Endmontage. Die Technik stammte im Wesentlichen von der Alfa Romeo Giulia. Vertrieb und Service übernahm Alfa Romeo. Das Fahrzeug wurde erstmals auf dem Turiner Autosalon 1969 vorgestellt. Anders als einige frühere Alfa Zagato Typen handelt es sich nicht um ein reinrassiges Sportfahrzeug sondern eher um ein Gran Turismo.

as Design war seiner Zeit deutlich voraus. Es war geprägt durch glatte, schnörkellose Flächen und eine große, verglaste Heckklappe. Beide Elemente wurden später von zahlreichen Kompaktwagen und sportlichen Coupés übernommen (z. B.: Alfa Romeo GTV oder Honda CRX). Außergewöhnlich war die Verkleidung der gesamten Wagenfront aus einem durchsichtigen Kunststoff, wobei nur das Alfa-Herz ausgespart wurde. Die Gestaltung des ovalen Armaturenbretts wiederholte Elemente des Frontdesigns. Die ansprechende Karosserie hatte aber auch Mängel. Die beiden Rücksitze waren so schmal, dass sie nur als Ablage genutzt werden konnten und der Kofferraum verfügte unter der großen Heckscheibe über keine Sichtblende.

Die erste Serie mit der Bezeichnung GT 1300 (Typ 105.93) wurde bis 1972 mit einer Stückzahl von 1.108 Exemplaren gebaut. Die zweite Serie hieß GT 1600 (Typ 115.24) und wurde von 1972 bis 1975 mit nur 402 Exemplaren hergestellt. Dank guter Aerodynamik und geringen Gewichts erzielte das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h bzw. 185 km/h.

Neben dem größeren Motor unterschied sich die zweite Serie durch verschiedene Details, wie z.B. um die Seiten herumgezogene Frontstoßstange, neue Rückleuchten, eine im Heck um ca. 10 Zentimeter verlängerte Karosserie, Tankdeckel auf der Fahrerseite. Auf dem Heckblech war die Bezeichnung der ersten Serie „Junior Z“ und der zweiten Serie „1600 Z“. Mit insgesamt 1.510 hergestellten Exemplaren blieb der Verkaufserfolg deutlich hinter der technisch sehr ähnlichen Giulia Sprint GT zurück. Ein Grund war der um ca. 25% höhere Preis, auch waren die Fahrleistungen bei vergleichbarer Motorisierung nur geringfügig höher.