Fiat 131

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Der Fiat 131 Mirafiori war ein Fahrzeug der Mittelklasse des italienischen Automobilherstellers Fiat und wurde von Oktober 1974 bis Dezember 1984 produziert. Er war das einzige Modell von Fiat, welches gleichzeitig eine numerische Bezeichnung und einen zusätzlichen Namen in der Modellbezeichnung trug. Die Bezeichnung Mirafiori ging dabei auf das gleichnamige Fiat-Werk in Turin zurück. In den USA wurde er als Fiat Brava verkauft.
- Die erste Serie von Herbst 1974 bis Anfang 1978 ist an kleineren Rechteck- (in der Basisausstattung) oder runden Doppelscheinwerfern, Heckleuchten in Form eines um 90 Grad gedrehten Ts und an verchromten Stoßfängern mit Kunststoffecken zu erkennen. Im Frühjahr 1975 folgte noch die Kombivariante mit dem Namen Familiare.
- Anfang 1978 erfolgte ein Facelift – von da an hatte der Fiat 131 große rechteckige Scheinwerfer (außer die Racing-Modelle sowie die später erschienen Diesel-Modelle, die weiterhin runde Doppelscheinwerfer hatten) einen Kühlergrill in schwarzem Kunststoff, größere, rechteckige Rückleuchten und massivere Kunststoff-Stoßfänger. Der Kombi hieß nun Panorama. Ebenfalls 1978 folgte noch der „Racing“ (in Deutschland und Österreich „Sport“) genannte Zweitürer.
- Die letzte Serie erschien im Frühjahr 1981. Erkennbar sind jene Modelle an noch mehr Kunststoff an der Karosserie und an einem neuen Armaturenbrett. Von da an verfügten alle 131-Modelle von Fiat über ein serienmäßiges Fünfgang-Getriebe und in der „Supermirafiori“-Version über eine reichhaltige und für die damalige Zeit überdurchschnittliche Serienausstattung, die unter anderem elektrische Fensterheber vorne und eine elektrische Zentralverriegelung umfasste. 1982 fiel der 131 Sport wieder aus dem Programm.
