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Fiat 600

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Der Fiat 600 (auch „Seicento“) ist ein Kleinstwagen des italienischen Pkw-Herstellers Fiat. Der Wagen wurde ab 1955 produziert und begründete den Erfolg der Marke in den 1950er und 1960er Jahren.

Er war neben dem kleinen Bruder Fiat Nuova 500 das erste der eiförmigen Modelle des Fiatkonzerns. Das Ziel war, möglichst wenig Blech zu verbrauchen, das damals in Italien noch knapp und teuer war. Mit Heckantrieb und einem neu konstruierten Heckmotor ausgerüstet, wurde der 600 damals eine Art Familienwagen, denn bei nur 3,29 m Länge und 1,40 m Breite konnte er doch vier Personen befördern.


Varianten

Bei anfangs 633 cm³ und 23 PS erreichte der 600 fast 110 km/h, mit denen man auch weite Strecken zurücklegen konnte.

1956 kam der erste Fiat 600 Multipla auf den Markt, ein viertüriger Sechssitzer, dessen Front verlängert und vergrößert worden war. Er war einer der ersten PKW in Frontlenkerbauweise. Neben der Ausführung als Sechssitzer gab es einen kleinen Campingbus, mit dem vier bis fünf Personen befördert werden konnten, sowie eine spezielle Taxivariante.

Die Carrozzeria Savio stellte von 1965 bis 1975 den Fiat 600 Savio Jungla her, ein kleines, offenes Spaßauto, das insgesamt in etwa 3200 Exemplaren entstand.

In Spanien erschien ein viertüriges Modell als Seat 800, das von 1963 bis 1967 in Barcelona gebaut wurde. Beinahe 18.000 Fahrzeuge wurden in dieser Zeit hergestellt, die in vielen Fällen als Taxi ihren Dienst taten. Der Seat 800 ist 30 cm länger als die Basisversion Seat 770, war aber auch mit dessen 767-cm³-Motor versehen.