Croma II (194)

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Im März 2005 wurde auf dem Genfer Auto-Salon ein neues Fahrzeugmodell von Fiat mit dem Namen Croma vorgestellt. Das Fahrzeug wurde zusammen mit General Motors (GM) entwickelt, basierte wie der Opel Vectra und der Opel Signum auf der Epsilon-Plattform.
Das Modell war ursprünglich als Lancia-Modell konzipiert worden, und entstand in Zusammenarbeit mit Saab. Beide Marken hatten bereits in der Vergangenheit kooperiert. Sichtbares Indiz für die Zusammenarbeit an diesem Fahrzeug ist das Zündschloss, das beim Croma II Saab-typisch auf der Mittelkonsole zwischen den Sitzen angeordnet ist und aus technischen Gründen nicht anderweitig angeordnet werden konnte. Im Rahmen der Kooperation von GM und Fiat wurden die Benzinmotoren von der GM-Tochter Opel übernommen, die Dieselmotoren sind Fiat-Entwicklungen.
Man entschloss sich, das Fahrzeug in das Portfolio der Marke Fiat aufzunehmen und als zweite Generation des Croma anzubieten. Diese Generation des Croma wird ausschließlich als Kombi-Fahrzeug angeboten.
Der Croma II war seit Juni 2005 erhältlich, konnte jedoch in Deutschland keine hohen Verkaufszahlen erzielen. Bis September 2005 wurden nur knapp 700 Fahrzeuge geordert. Europaweit wurden bis Februar 2006 rund 36.000 Exemplare des Croma verkauft, wobei die Verkäufe dieses Jahres besonders in Italien stark zunahmen (allein 2117 Einheiten im Februar 2006).
Der Croma war mit Motoren bis 147 kW (200 PS) verfügbar und konnte mit vielen aufpreispflichtigen Extraoptionen geordert werden. Im Gegensatz zum Fiat Croma I, der nach Kriterien der damaligen Zeit gerade noch der oberen Mittelklasse zugeordnet wurde, war das zweite Croma-Modell ein Fahrzeug der Mittelklasse.
Beim Euro NCAP-Crashtest im Oktober 2005 erreichte der Croma fünf Sterne.
Ab Oktober 2010 war der Fiat Croma als Neuwagen nicht mehr bestellbar. Die Produktion endete wenige Wochen später. Ein Nachfolger ist zur Zeit nicht geplant.
