Fiat Panda II (169)

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Seit Herbst 2003 gibt es einen vollständig neuen Fiat Panda (Typbezeichnung: 169), der zum Auto des Jahres 2004 gewählt wurde. Er hat mit dem alten nur den Namen gemeinsam, ist im Vergleich zu diesem größer, stärker motorisiert und reichhaltiger ausgestattet. Gebaut wird der neue Fiat Panda im polnischen Tychy.
Der neue Panda wird nur als Fünftürer gebaut. Die Motorenpalette umfasst drei Otto-Triebwerke (1.1 mit 40 kW/55 PS, 1.2 mit 44 kW/60 PS und 1.4 mit 74 kW/100 PS), sowie einen Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung, der 51 kW (70 PS) leistet. Außerdem gibt es einen „Renn-Panda“ (Panda 100HP), der ein Sportfahrwerk und einen 74-kW-Motor hat. Geplant ist eine Abarth-Version mit 99 kW/135 PS (1.4 Turbo). Der neue Panda war seit seiner Markteinführung durchgehend das meistverkaufte Auto seiner Klasse in Europa.
Ursprünglich sollte der neue Panda den Namen „Gingo“ tragen. Daher tragen die ersten Fiat Panda der aktuellen Baureihe auch ein Schild der ursprünglichen Baureihe. In Fan-Kreisen wird der neue Panda auch gern als Gingo bezeichnet, um auf die Unterschiedlichkeit hinzuweisen.
Seit Januar 2005 ist eine Allrad-Version („Fiat Panda 4x4“) erhältlich. Er ist unter anderem zu erkennen am querliegenden Endschalldämpfer und der etwas größeren Bodenfreiheit. Im Januar 2006 wurde eine Variante des 4x4 als „Fiat Panda Cross“ vorgestellt, ausschließlich mit dem 1.3 Multijet 16V Diesel (51 kW) lieferbar.
Seit Januar 2007 ist der Fiat Panda auch als Erdgasfahrzeug erhältlich. Der „Fiat Panda Natural Power“ ist das erste Fahrzeug seiner Klasse mit Unterflurtechnik. Möglich macht dies die Plattform des Fiat Panda 4x4, auf der die neue Version der Baureihe aufbaut. Der neue Fiat wird von einem aus anderen Modellen der Baureihe bekannten 1,2-Liter-Vierzylinder-Motor angetrieben, der durch seine bivalente Auslegung wahlweise mit Erdgas oder Benzin betrieben werden kann. Er leistet im Gasbetrieb 38 kW (52 PS) und mit Benzin betrieben 45 kW (60 PS). Der Verbrauch beträgt im Erdgasbetrieb auf 100 km 4,2 Kilogramm Erdgas beziehungsweise 6,2 Liter auf 100 Kilometern im Benzinbetrieb. Beim Ausnutzen beider Tankfüllungen (13 Kilogramm Erdgas, 30 Liter Benzin) beträgt die Reichweite rund 750 Kilometer.
Im Herbst 2010 wurde das Motorenangebot stark reduziert. Seitdem sind nur noch ein Benziner (1.2 8V mit 51 kW), ein Diesel (1.3 Multijet 16V mit 55 kW) und eine Erdgas-Variante (1.4 8V 57 kW bzw. 51 kW) im Programm.
