Fiat Seicento

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Der Fiat Seicento (Seicento = italienisch für 600) ist ein Kleinstwagen von Fiat. Er ist das Nachfolgemodell des Fiat Cinquecento und wird seit 1998 produziert. In Deutschland wurde der Vertrieb Ende 2007 eingestellt. Historischer Vorläufer des Modells ist der aus den 1950er Jahren stammende Fiat 600.
Geschichte
Technisch basiert der Seicento auf dem Cinquecento und ist mit diesem bis auf das Design nahezu identisch. Der Seicento hat ein etwas moderneres, runderes Design mit windschnittigeren Formen entsprechend der allgemeinen Entwicklung des Zeitgeschmacks. Den Seicento hatte Fiat in drei Motorisierungen im Angebot: 899 cm³ (29 kW/40 PS), 1108 cm³ (40 kW/55 PS) und mit einem Elektromotor (30 kW/41 PS).
Zum Modelljahr 2001 hat Fiat den Seicento optisch und technisch aufgewertet. Der nur 3,34 Meter lange Fronttriebler, der 1998 sein Debüt in der Kleinstwagenklasse gab, wird seit Mitte Oktober 2000 auf dem deutschen Markt mit einer gestrafften Modellpalette mit überarbeitetem Motor (der 1108er wurde fortan mit einer MPI (Multi Point Injection), sprich einer Einzeleinspritzung – pro Zylinder eine elektronisch gesteuerte Einspritzdüse – ausgestattet), was die Einstufung in eine günstigere Schadstoffklasse ermöglichte. Weiter wurde eine erweiterte Serienausstattung inklusive ABS sowie Design-Modifikationen angeboten, die seine jugendlich-attraktive Linie betonen.
Von außen unterscheidet sich der Fiat Seicento des Modelljahres 2001 durch markantere Stoßfänger mit Lamellenluftgitter und optionalen, integrierten Nebelscheinwerfern, Blinkleuchten mit weißer Abdeckung, neue Radabdeckungen, Seitenschutzleisten sowie Breitreifen der Dimension 165/55 R13 und das neue Fiat-Logo.
Modelle
Seicento S/Young
Der Seicento S/Young ist mit dem kleinen Motor 1170 A1.046 (899 cm³) angeboten worden, die technischen Daten entsprechen dem Citymatic, das Modell 1999 verfügte zwar schon über Airbags/Gurtstraffer und Servolenkung, hatte jedoch keine lackierten Stoßfänger und Spiegel, die Innenausstattung ist einfacher gehalten, und es sind keine elektrischen Fensterheber vorhanden. Die Variante mit dem kleinen Motor wird seit 2001 nicht mehr hergestellt
Seicento Sole/Sound
Äußeres Kennzeichen des Seicento „Sole“, der auf dem Fiat Seicento „Sound“ (1,1-Liter-Vierzylindermotor mit 40 kW/55 PS) basiert, ist der „Sole“-Schriftzug an den Seiten. Zusätzlich zur reichhaltigen Ausstattung der Version „Sound“, die unter anderem über elektrische Fensterheber, Sportsitze, RDS-Radio mit CD-Player und Soundsystem mit vier Lautsprechern, in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger, sportive Frontschürze inklusive Nebelscheinwerfer sowie Wärme dämmende Verglasung und Wegfahrsperre verfügt, ist er mit einem elektrischen Webasto-Faltdach ausgerüstet.
Seicento Citymatic
Im Citymatic wurde eine automatische Kupplung eingesetzt. Geschaltet wird mit einem normalem Schalthebel nach dem Gaswegnehmen. Das Einkuppeln ist von der Motordrehzahl, der Gaspedalstellung, der Fahrgeschwindigkeit und dem eingelegten Gang abhängig. Die Steuerung erfolgt elektronisch. Die Steuereinheit der Kupplung gilt als störanfällig, was Vibrationen betrifft. Tritt ein Defekt auf, kann die eingegossene Elektronik nicht repariert werden. Ein Austausch ist erforderlich.
Es gab diese Version nur in Verbindung mit dem kleinsten Motor (899 cm³). Zur Ausstattung gehörten zum Beispiel lackierte Stoßfänger und Spiegel sowie elektrische Fensterheber. Die Produktion wurde Anfang 2001 eingestellt.
